Leistung ist Kopfsache

Ich mache einfach mein Ding

Wer kennt das nicht, wenn Spitzensportlern vor großen Ereignissen im Fernsehen interviewt werden. „Ich überlege nicht, was die anderen machen. Ich mache einfach mein Ding.“ Der Schispringer Sven Hannawald brachte die Journalisten mit diesen Worten fast zur Verzweiflung – und dann gewann er als erster alle vier Springen der Vierschanzentournee. Es gibt auch Fußballtrainer, von denen diese Art Sprache oft zu hören ist. Achten Sie mal auf die Worte, die Jürgen Klopp von sich gibt, wenn Borussia Dortmund vor großen Spielen steht.

„Ich mache einfach mein Ding“ ist keine Floskel. Es ist tatsächlich das, worum es geht. Es ist der Ausdruck von Selbstvertrauen und einer sinnvollen und notwendigen Fokussierung.

Die Anforderungen im Motorsport sind denen im Fußball und viel mehr noch beim Schispringen sehr ähnlich. Im Wettbewerb müssen Informationen blitzschnell verarbeitet und in Handlung umgesetzt werden. Ein perfektes Zusammenspiel von Sehen, Hören, Spüren, Motorik und Kondition ist die Grundlage für schnelle und konstante Rundenzeiten. Wettkampfsituationen auf der Strecke fordern dem Fahrer eine Vielzahl Entscheidungen im Bereich von hundertstel Sekunden ab.

Doch es kommt auch vor, dass bestens trainierte Spitzensportler in bestimmten Situationen ihre Leistung nicht voll abrufen können. Wenn sich ungünstige Automatismen einstellen, kann der Sportler nicht zeigen, was er kann. Wenn diese Situation anhält, ist die Motivation gefährdet, es kommt zu negativen Auswirkungen auf den Sportler und das Team. Eventuell steht sogar die sportliche Karriere auf der Kippe.

Zur alten Unbeschwertheit zurückfinden

Es ist vollkommen normal, dass sich Krisen einstellen, wenn man sich einer großen Herausforderung stellt.

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